2014-05-28

Steam Machine erscheint erst 2015

Laut einer Ankündigung auf SteamCommunity.com wird die Videospielkonsole Steam Machine, welche mit einem Debian-basierten Betriebssystem namens SteamOS laufen soll, erst 2015 erscheinen.

Da nach wie vor viele Tests mit den kabellosen Controllern der Konsole durchgeführt werden und entsprechend dem Feedback der Tester die Geräte weiterhin Verbesserungen erfahren, wurde das Erscheinen der Videospielkonsole auf 2015 verschoben.

2014-05-16

Linux Mint veröffentlicht Release Candidates für Version 17 Qiana

Heute erschienen die letzten Vorversionen der kommenden Linux Mint Version 17 mit Namen "Qiana". Linux Mint 17 soll bis 2019 unterstützt werden und läutet gleichzeitig eine neue Äre für Linux Mint ein. Wie in einem anderen Blogpost bereits berichtet, werden alle zukünftigen Versionen nur noch auf LTS Ausgaben von Ubunut Linux basieren.



Wie üblich wird es zwei Linux Mint Hauptversionen geben: Mate und Cinnamon

Linux Mint

  • Auf folgende Neuerungen darf man sich freuen:
  • Update-Manager: Die Entwickler versprechen einen stark überarbeiteten und verbesserten Update-Manager. Er soll übersichtlicher, schneller und leichter sein.
  • Treiber-Manager: funktioniert künftig auch ohne Internet-Verbindung
  • Login-Manager MDM: Unterstützung für hochauflösende Displays und verbesserte Multi-Monitor-Unterstützung
  • neue Spracheinstellungen
  • verbessertes Werkzeug zum Bearbeiten der Software-Quellen
  • verbesserter Willkommens-Bildschirm

Cinnamon

  • verbesserter Einstellungsdialog
  • übersichtlichere Energieeinstellungen
  • bessere Voreinstellungen für Hot-Corners
  • dynamisches Ein- und Ausblenden von Tray-Symbolen
  • neue Funktionen im Mint-Menu, neue Anwendungen werden hervorgehoben, mit Rechtsklick lassen sich Anwendungen deinstallieren
  • Unterstützung für hochauflösende Displays
  • Fenster-Durchsichtigkeit lässt sich einstellen
  • u.v.m.
Eine vollständige Auflistung der Verbesserungen findet man hier.

Mate

Aber auch der GNOME2-Fork hat zahlreiche Verbesserungen erfahren:
  • Marco, der Fenstermanager beherrscht nun Seit-an-Seit-Tiling (Kacheln)
  • der Abmelde-Dialog hat eine Fortschritts-Anzeige bekommen
  • der Bildbetrachter erhielt eine Shuffle-Funktion für die Diaschau
  • MintMenu hat viele BugFixes bekommen
... zudem soll MATE leichter geworden sein.


Probleme

Der Blogpost der Mint-Entwickler weist auf Probleme mit dem Login-Manager für deutschsprachige Nutzer hin, welche sich dadurch nicht einloggen können. Sie bieten aber auch einen Workaround:

Strg+Alt+F1 > Einloggen > mdm-recovery > Eingabe-Taste

Außerdem soll es Probleme mit NVIDIA-Optimus Karten und EFI geben.

2014-05-14

Linux Mint LTS - Entwickler wollen sich auf Cinnamon konzentrieren



Die Linux Mint Entwickler haben in einem Blogpost bekannt gegeben, dass zukünftige Linux Mint Versionen (ab Linux Mint 17 Qiana) nur noch auf den Langzeit-Support-Versionen (LTS) von Ubuntu basieren werden. Dadurch wollen sie sich mehr auf die Entwicklung der Desktopumgebung Cinnamon konzentrieren und gleichzeitig ein stabileres Betriebssystem liefern. Upgrades auf die Point-Releases 17.1, 17.2 usw. sollen ohne weiteres möglich sein.
Der Schritt ist absolut nachvollziehbar.

Des weiteren erwähnen die Entwickler, dass der Traffic auf den Mint-Servern in letzter Zeit extrem zugenommen habe - ob das am Support-Ende von Windows XP liege, sei aber nicht klar.

Wir dürfen uns also auf ein extrem stabiles und problemlos upgradebares Linux-Mint 17 freuen.

2014-05-11

Ubuntu 14.04 auf PCs ohne PAE installieren

Seit Ubuntu 13.04 werden Ubuntu, Xubuntu, Lubuntu usw. nur noch mit non-pae Kernel ausgeliefert. In der neuen LTS weigert sich der Installer also mit der Meldung "Dieser CPU unterstützt kein PAE" zu starten.

Glücklicherweise lässt sich Ubuntu auf den meisten Rechnern (z.B. Notebooks mit Pentium M oder Celeron) folgendermaßen weiterhin installieren:

  • Ubuntu vom USB-Stick oder DVD starten
  • "Ubuntu ausprobieren" oder "Ubuntu installieren" auswählen
  • F6 drücken und am Ende die Kernel-Parameterzeile ändern:
  • von quiet splash -- zu quiet splash -- forcepae
  • mit der Eingabetaste starten
  • Ubuntu installieren

Nach dem ersten Start des neuen Systems müssen nun noch die Kernel-Startparameter geändert werden, sonst schlagen alle weiteren Kernel-Updates fehl:

sudo nano /etc/default/grub

Dann die folgende Zeile ändern, so dass sie folgendermaßen aussieht:

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash forcepae"

2014-05-10

Der klassische Desktop - Xubuntu mit GNOME2-Layout

Der Abschied von GNOME2 ist zwar nicht ganz beispiellos, aber sicher einer der Meilensteine in der jüngeren Geschichte der Linux Desktopumgebungen, welche die OpenSource-Welt richtig aufgemischt haben.

Es war nicht die Idee, sich neuen, modernen Bedienkonzepten zuzuwenden, sondern der Beschluss, Jahre bevor GNOME3 auch nur annähernd benutzbar wurde, GNOME2 ersatzlos fallen zu lassen. Bis GNOME3.10 hätte man stattdessen die Version 2 weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgen sollen.

Wie wir alle wissen, übernahm dann MATE diese Rolle. Wurde das Projekt anfangs doch eher als digitale "Leichenschändung" belächelt, findet es heute als zweiter Standarddesktop bei Linux Mint regelmäßig große Beachtung und erfreut sich weiterhin ungeminderter Beliebtheit.

Eines war mir nie ganz klar. Als GNOME2 aufgegeben wurde, war das Geschrei groß. Aber es gab immerhin noch XFCE. Statt GNOME2 am Leben zu erhalten und ihm dadurch ein Nischendasein zu ermöglichen, hätte man diese Energie meiner Meinung nach in XFCE stecken und diesem zum Aufstieg verhelfen sollen. Sicher bekam das Projekt deutlich mehr Zulauf, aber es hätte noch mehr sein können.

Das soll als Vorgeplänkel genügen. Noch immer blicken viele mit Wehmut auf den beliebten Desktop aus Ubuntu 10.04 zurück. Darum will ich euch zeigen, wie ihr Xubuntu mit sehr wenig Aufwand ein GNOME2-ähnliches Layout verpasst.

Damit ihr wisst, ob sich das Vorhaben auch lohnt, hier ein kleiner Vorgeschmack :)

  
XFCE im GNOME2-Layout
Der Screenshot stammt von Xubuntu 12.04, das Vorgehen ist aber unter Xubuntu 14.04 das selbe.

1. Unteres Panel

Zuerst möchten wir natürlich das gewohnte 2-Panel-Layout herstellen. Dazu entfernt man erst einmal das untere Starterpanel (welches ab Xubuntu 14.04 ohnehin nicht mehr existiert):

Rechtsklick auf das untere Panel > "Leiste" > "Leisteneinstellungen" > "X" ("Die ausgewählte Leiste entfernen")

Im gleichen Fenster klickt man dann auf das "+" um ein neues Panel hinzuzufügen. Dann schiebt man es an den unteren Bildschirmrand, und stellt im Reiter "Anzeige" folgendes ein:

  • Ausrichtung: horizontal
  • Leiste sperren: ja
  • Größe: 28px (oder nach eigenem Geschmack)
  • Länge: 100%

Im Reiter "Objekte" fügt man dann folgendes hinzu und nimmt die Einstellungen vor:

  • Schreibtisch zeigen
  • Trennelement - Ausdehnen
  • Taskleiste
  • Trennelement - Ausdehnen
  • Papierkorb

2. Oberes Panel

Wenden wir uns der oberen Leiste zu. Dazu wechselt man einfach in den Leisteneinstellungen durch das Ausklappmenü zu Leiste 1. Wechselt in den Reiter "Objekte" und fügt folgende Objekte in der gegebenen Reihenfolge hinzu (die meisten davon sollten schon vorhanden sein) und führt die angegebenen Einstellungen durch:

  • Anwendungsmenü - "Titel im Knopf anzeigen", Knopftitel: "Anwendungen"
  • Orte - Zeigen: "Nur Text", Text: "Orte"
  • Starter - Einstellungen (xfce4-settings-manager), Erweitert: "Text anstatt Symbol anzeigen"
  • Trennelement
  • Weitere Starter (optional)
  • Trennelement - ausdehnen
  • Benachrichtigungsfläche
  • Nachrichtenanzeige
  • Trennelement
  • Datum & Uhr
  • Trennelement
  • Sitzungsmenü / Aktionsknöpfe

Damit ist es eigentlich erledigt. Den Rest könnt ihr dann je nach Geschmack verändern. Viel Spaß :)

2014-05-09

SuperTuxKart bekommt eine neue Graphik Engine

Von SuperTuxKart (STK) hat sicher fast jeder schon einmal gehört. Für jene, auf die das nicht zutrifft: SuperTuxKart ist ein großartiges OpenSource-Rennspiel bei dem Gegner mit allerlei Items, wie Kaugummis, Bowlingkugeln usw. abgeschossen und dadurch verlangsamt werden können - ähnlich wie bei Mario Kart.

Auch wenn sich SuperTuxKart in den letzten Jahren beständig weiter entwickelte, so machte es doch immer den Eindruck, nicht ganz fertig und ausgereift zu sein. Die Spielmusik kann bestenfalls als erträglich bezeichnet werden und mit dem Vorbild Mario Kart kann es sich leider noch nicht messen.

Jetzt allerdings bekommt das Spiel laut einem Blog-Eintrag eine neue Grafik-Engine, welche das Spiel optisch in eine neue Liga aufsteigen lässt.

Neue Engine im Einsatz (Quelle: supertuxkart.blogspot.co.uk)


Die neue Engine bringt viele neue Effekte (dynamische Schatten, verschiedene Lichteffekte, Gras usw.) und soll auch komplexeres Streckendesign ermöglichen. Das Ergebnis ist beeindruckend. Und man kann sich nur auf das freuen, was da noch kommen mag. Eventuell schafft SuperTuxKart damit endlich den Durchbruch.

Zum Abschluss könnt ihr euch das ganze mal in Aktion ansehen, die Entwickler haben bei YouTube ein Video hochgeladen:



2014-05-08

LXQt unter Ubuntu installieren

Hier nun eine kleine Anleitung, wie man LXQt unter Ubuntu installiert.

Achtung:
LXQt sollte nicht auf Produktiv-Systemen eingesetzt werden. Davon rate ich dringend ab. Probiert es stattdessen lieber in einer VirtualBox.
 

frisch installiertes LXQt 0.7.0


LXQt ist in den offiziellen Paketquellen nicht verfügbar, wird aber von den Entwicklern von Lubuntu in deren Lubuntu Daily PPA bereitgestellt. Zusätzlich braucht man ein weiteres PPA damit LXQt ordentlich installiert werden kann. Bitte führt die Befehle genau in der Reihenfolge aus, wie sie hier angegeben sind:

sudo add-apt-repository ppa:lubuntu-dev/lubuntu-daily
sudo add-apt-repository ppa:gilir/q-project
sudo apt-get update
sudo apt-get dist-upgrade
sudo apt-get install lxqt-metapackage  


Nach einem Neustart braucht ihr in der Sitzungs-Auswahl nur noch "LXQt-Session" auswählen und findet euch kurz danach in der neuen Desktopumgebung wieder.

Viel Spaß beim Ausprobieren :)

2014-05-07

Erste stabile LXQt Version erschienen

Heute veröffentlichte das LXDE-Projekt auf seiner Facebook-Seite die Meldung, dass LXQt in Version 0.7.0 erschienen sei.

LXQt ist ein vorbildliches Beispiel wie OpenSource-Projekte laufen sollten. Hier haben sich zwei großartige Projekte zusammengeschlossen, um mit vereinten Kräften ihrem Ziel näher zu kommen.

LxQt 0.7.0, Quelle: www.lxqt.org


Bei LXDE und Razor-Qt handelt es sich um zwei Projekte, die an Ressourcen schonenden Desktopumgebungen arbeiten. LXDE setzte dabei auf GTK+ zum Bau der grafischen Oberfläche, Razor-Qt hingegen, wie der Name verrät, auf Qt.

Durch die vielen Unsicherheiten und die geringere Geschwindigkeit bei GTK+ durch den Umstieg auf GTK3, entschied man bei LXDE auf Qt umzusteigen und beschloss endlich den Zusammenschluss mit Razor-Qt zu LxQt.



Wer möchte, kann LXQt in Lubuntu 14.04 ausprobieren. Der Lubuntu-Hauptentwickler stellt dazu eine Paketquelle bereit. Da LXQt-Session bei meinem Versuch aber noch nicht startete, werde ich vorerst keine Anleitung dazu veröffentlichen. Aus diesem Grund kann ich hier auch leider keinen Screenshot veröffentlichen. Unerfahrenen Nutzern rate ich dringend davon ab.

Wer sich ein Bild von dem neuen Desktop machen möchte, der findet Screenshots auf der offiziellen Homepage.

2014-05-06

JUnit4 und Eclipse in Ubuntu Linux

JUnit ist wohl das beliebteste Framework unter Java-Entwicklern um Test-Suiten zu schreiben. Nur durch Tests stellt man sicher, dass die entwickelten Programme auch das tun, was sie sollen.

JUnit4 läuft in Eclipse


Da ich bevorzugt unter Linux (meist Ubuntu oder Xubuntu) programmiere und mittlerweile Eclipse verwende, wollte ich natürlich die integrierten Möglichkeiten von Eclipse für JUnit verwenden. Das blöde ist aber, in den Ubuntu-Paketquellen ist JUnit4 enthalten, wohingegen unter Eclipse JUnit3 voreingestellt ist. Man muss also leider wieder einmal manuell ran.

Ich musste eine Weile suchen, wie man nun JUnit4 verwenden kann. Jemand der Eclipse schon länger verwendet hätte sicher schneller einen Weg gefunden, für alle anderen hier eine Lösung:

zuerst installiert man natürlich JUnit4:

sudo apt-get install junit4

in Eclipse wählt man dann das Projekt aus, welches man mit JUnit4 testen möchte und geht folgendermaßen vor:

Rechtsklick auf das Projekt → "Properties" → "Java Build Path" → Reiter "Libraries" → "Add Library" → "JUnit" → "Next" → JUnit library version: "JUnit4" → "Finish"

JUnit4 wird als Bibliothek in den Build Path eingefügt


Anschließend kann man seine Test-Suites mit JUnit4 schreiben und beim ausführen der Tests öffnet sich der JUnit-Reiter mit der Ausgabe der Ergebnisse.

Damit man das in Zukunft schneller findet, habe ich's natürlich auch noch fix hier eingetragen: UbuntuUsers.de-Wiki

2014-05-03

Java mit JUnit4 unter Ubuntu nutzen

Um Software auf Herz und Nieren zu prüfen benötigt man Test-Suits. Unter Java ist JUnit sicher das bekannteste Framework. Wie ihr JUnit installiert und einrichtet, zeige ich hier in ein paar Schritten. Wie man es verwendet müsst ihr dann selbst rausfinden ;)

JUnit installieren

sudo apt-get install junit4

JUnit in den Classpath einfügen

Ist notwendig, damit Java die entsprechenden Pakete beim Compilieren und Ausführen finden kann.
export CLASSPATH=.:/usr/share/java/junit4.jar

Viel "Spaß" beim Testen!

2014-05-01

7 Dinge, die nach einer Ubuntu 14.04 (Trusty Tahr) Installation zu tun sind



Ubuntu 14.04 ist erschienen und ich werde auch bald ein kleines Review dazu schreiben, aber hier erstmal eine Empfehlung, was nach der Installation zu erst geschehen sollte, damit man sorgenlos die neue Version nutzen kann.

Ubuntu 14.04 mit geöffnetem Firefox 29 und Nautilus


Ein kleiner Hinweis am Rande: Es ist durchaus ratsam mit der Installation bis zum ersten Point Release (14.04.1) zu warten, denn dann werden viele der noch vorhandenen kleineren Fehler ausgemerzt sein.

Für alle, die es sofort nutzen möchten: "Auf die Plätze, fertig, LOS!"

1. Ubuntu aktualisieren

Bevor ihr irgendetwas an eurem Ubuntu ändert, solltet ihr es nach der Installation erst einmal auf den neuesten Stand bringen und neu starten.

Dazu ruft ihr entweder über das Ubuntu-Symbol oben links die "Aktualisierungsverwaltung" auf, oder ihr führt folgenden Befehl in einem Terminal aus:

sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

2. Multimedia-Codecs installieren


Aus rechtlichen Gründen ist das Codec-Paket (für DivX, MP3, Flash usw.) nicht vorinstalliert, man kann es aber sehr einfach mit folgendem Befehl nachinstallieren (achtet darauf, ob es in eurem Land rechtlich in Ordnung ist, in den USA verhindern Software-Patente die legale Verwendung):

sudo apt-get update && sudo apt-get install ubuntu-restricted-extras


3. Nützliche Software installieren


Jetzt solltet ihr alles nachinstallieren, was ihr so benutzt, aber noch nicht vorinstalliert ist, hier eine kleine Empfehlung:

  • gksu - zum Ausführen von Software mit grafischer Oberfläche als Root, nicht mehr standardmäßig enthalten
  • GParted - Anwendung zum Partitionieren von Festplatten
  • VLC - beliebter Multimedia-Spieler
  • GPicView - schneller Bildbetrachter, Shotwell leidet derzeit leider unter verschiedenen Artefakt-Bildungen bei der Bildbetrachtung, da die Bilder vor der Größenänderung nicht weichgezeichnet werden
  • Skype - Internet-Videotelefonie
  • GIMP - Bildbearbeitungsprogramm

und natürlich alles andere, was ihr so braucht. Für meine Empfehlung hier ein Befehl:

sudo apt-get install gksu gparted vlc gpicview gimp


Für Skype müsst ihr erst das Software-Center öffnen und dort unter "Bearbeiten > Software-Paketquellen > Andere Software" das Häkchen bei "Canonical-Partner" setzen. Anschließend könnt ihr Skype installieren:

sudo apt-get update && sudo apt-get install skype

4. Amazon-Suche abschalten (optional)


Ubuntu bezieht bei der Suche über das Dash auch Online-Suchergebnisse von Amazon mit ein. Wenn euch das stört, könnt ihr dieses Verhalten in den Systemeinstellungen ändern:

"Systemeinstellungen > Sicherheit & Datenschutz > Suche > Auch Online-Suchergebnisse verarbeiten > AUS"

5. Menüzeile im Fensterrahmen (Locally Integrated Menus) aktivieren

 
LIM verschiebt die Menüzeile in den Fensterrahmen


Seit Ubuntu 14.04 könnt ihr auswählen, ob ihr weiterhin das Globale Menü (alle Anwendungen haben ihr Menü in der Leiste am oben Bildschirmrand) oder lieber LIM (das Menü wir im Rahmen des Fensters angezeigt) verwenden wollt:

"Systemeinstellungen > Darstellung > (Reiter) Verhalten > Zeige Menüs für ein Fenster > In der Titelleiste des Fensters"

6. Richtiges Anwendungsmenü hinzufügen


Ubuntu verzichtet ja bekanntlich auf ein Anwendungsmenü und setzt stattdessen auf die Dash-Suche. Mir passiert es immer wieder, dass ich dort Anwendungen einfach nicht finden kann. Glücklicherweise gibt es die Anwendung ClassicMenu Indicator, die euch ein ordentliches Menü schenkt. Dazu muss derzeit leider noch auf eine Fremdquelle (Achtung: Fremdquellen stellen immer ein gewisses Sicherheitsrisiko dar, bitte informieren.) zurückgegriffen werden.

ClassicMenu-Indicator stellt ein Anwendungsmenü für Unity bereit


Mit folgendem Befehl fügt ihr die Quelle hinzu und installiert das Menü:

sudo apt-add-repository ppa:diesch/testing && sudo apt-get update && sudo apt-get install classicmenu-indicator

7. Unity-Tweak-Tool installieren


Ubuntu liefert leider keine Werkzeuge mit, mit denen Symbolthema, GTK-Thema usw. geändert werden könnten. Unity-Tweak-Tool schafft hier Abhilfe. Doch Vorsicht! Mit dem Tool kann man seinen Desktop auch schnell unbrauchbar machen, also bitte vorher genau informieren.


sudo apt-get install unity-tweak-tool


Weiter Schritte

Falls ihr Vorschläge habt, was noch unbedingt getan werden sollte, hinterlasst sie bitte in den Kommentaren :) So, und jetzt viel Spaß mit Ubuntu Trusty Tahr!


Keiner Nachtrag:


8. Bildschirm sperren abschalten


Nervigerweise wird der Bildschirm, sobald er aus geht, gesperrt. Dadurch muss man ständig sein Passwort eingeben, wenn man nur mal kurz den PC verlässt. Ausschalten könnt ihr das hier:

 "Systemeinstellungen > Helligkeit & Sperren > Sperren > AUS"